Die Nichtregierungsorganisation Südwind hat gerade eine interessante Initiative gestartet.
Es geht um den normalerweise kaum beachteten Bereich des Einkaufs von öffentlichen Verwaltungseinrichtungen.
Ansehnliche Budgetposten stehen da auf allen Ebenen von staatlichen Einrichtungen für den Ankauf von alltäglichen Bedarfsgütern, vom Schreibpapier bis zum Kaffee des Kaffeeautomaten zur Verfügung. Dass diese Mittel ökonomisch eingesetzt werden, wird schon lange gefordert, dass man/frau damit auch “grüne” Belange fördern könnte ist relativ neu.
Südwind hat nun Postkarten aufgelegt, auf denen die Forderungen nach einer sozial verantwortlichen Beschaffung aufgelistet sind und die einfach an den jeweilige Bürgermeister/ die Bürgermeisterin zu schicken sind. Denn es ist ja unser Steuergeld, dass sie da ausgeben können.
Fairtrade Österreich bietet schon seit einiger Zeit mit dem Projekt “Fairtrade Gemeinde” aufgeschlossenen Gemeinden Unterstützung bei der Umstellung ihrer Beschaffung auf fair gehandelte Produkte an.
Übrigens, Wien ist auf diesem Gebiet mit der Initiative Ökokauf Wien schon seit zehn Jahren recht erfolgreich tätig. Das sei hier durchaus lobend erwähnt.