Fair versus biologisch?

Beide Aspekte, Fairtrade und biologisch sind für uns zwar Teile eines Gesamtkonzeptes (das Nachhaltigkeit heißt), doch manchmal muß man/frau sich entscheiden und Prioritäten setzen.
Nehmen wir zum Beispiel Orangensaft zweier unterschiedlicher Produzenten:

der Preis hilft uns nicht weiter, da beide gleich viel kosten, der eine ist fair gehandelt, der andere biologisch erzeugt – der fair gehandelte verweist auf zusätzliche Umweltstandards die eingehalten wurden, der andere erwähnt soziale Aspekte die auch berücksichtigt worden sind. 

Uns fällt die Wahl nicht leicht, da wir gerne beide unterstützen würden, doch nach gründlicher Überlegung stellen wir biologisch erzeugte Produkte über fair gehandelte.
Warum?
Weil das Konzept der biologischen Landwirtschaft weltweit, uneingeschränkt anwendbar ist und vorallem den lokalen Bauern, der dortigen Umwelt und damit den Menschen, Pflanzen und Tieren zugute kommt. In immer mehr Ländern entwickeln sich lokale Märkte für Bio-Produkte, die durch die gesünderen Lebensmittel höhere Erträge für die jeweiligen Bauern ermöglichen. Vielfach sind sie zwar noch auf den Export angewiesen, doch ist dieser Export, im Gegensatz zun fairen Handel, nicht zwingend notwendig.

Mehr zu den Grundsätzen von Bio und Fairtrade oder auch Demeter, gibt es in kommenden Beiträgen

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