Vom Werden einer Solaranlage (Teil II)

Nur Zur Erinnerung – in einem wärmetechnisch teilsanierten Altbau soll, um den Ölverbrauch zu Reduzieren, eine Solaranlage errichtet werden.  

Nach anfänglich vagen Angaben, verfügen wir nun über konkrete Zahlen und Daten – die uns aber auch nicht wirklich weiterhelfen.
Die Angaben über die erforderliche Größe der Kollektorflächen variieren zwischen 6 und fast 52 qm, die des Speichers zwischen 300 und 1.500 l. Und das Wesentlichste an der ganzen Überlegung, nämlich wieviel sich an Öl einsparen ließe, endet bei maximal 50%, was ja hervorragend wäre, aber es beginnt auch im einstelligen Prozentbereich.

Ein Kostenvoranschlag mit 15 qm Kollektorfläche und einem 800 l Pufferspeicher liegt auch vor, beläuft sich aber auf € 14.700,-. Nehme ich nun die letzte Ölrechnung von € 1.800,- (€ 0,70/l), rechne mit einer Einsparung von guten 30 %, also etwa € 600,- ergibt sich eine Amortisationszeit von über 24 Jahren. Da bleibt der Wunsch eine Solaranlage zu installieren leider auf der Strecke.
Denn über dem Ganzen schwebt noch die Information, daß sich im durchschnittlichen Gebäudebestand der Heizölverbrauch zwischen 22 und 28 l bewegen soll. Wir liegen bei etwa 14 l – kann da von einer 30 %igen Einsparung überhaupt ausgegangen werden?

Diese Frage hat bisher leider noch niemand beantwortet. Wir sind also noch nicht am Ende der Geschichte angelangt und der Ausgang bleibt weiter ungewiß.

siehe auch -> Teil I

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