Fleischlos im August

August ist nun der erste vollständige Monat, in dem ich meinen Fleischkonsum genauer wahrnehme. Nach den ersten, etwas ernüchternden Ergebnissen im Juli sind meine Erwartungen nun nicht mehr so hoch und ich versuche das Resultat für den Monat August einfach wertneutral als Basis für die Zukunft zu nehmen.
12 Tage waren es, in denen ich absolut kein Fleisch gegessen habe. Also ein gutes Drittel (oder etwas optimistischer, fast die Hälfte) des Monats, wobei es auch zusätzlich einige Tage gegeben hat, in denen mein Bio-Fleischkonsum sehr gering ausgefallen ist.
Wozu das ganze?
Aktuell habe ich wohl kaum Schwierigkeiten darauf hinzuweisen, daß ein geringerer Fleischkonsum unserer Gesundheit einfach gut tut – es genügt wohl das Stichwort „Gammelfleisch„, das nun ja auch offiziell den Weg nach Österreich gefunden hat, wobei ich in diesem Zusammenhang gerne auf einen Almende-Artikel vom Dezember letzten Jahres verweisen möchte (-> zum Artikel).
Ich bin kein glühender Verfechter der vegetarischen Idee, aber so wie wir heute unser Fleisch produzieren lassen, greift die Aussage Adornos eigentlich noch immer zu kurz:

Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.

Adorno, Theodor W. (1903-1969) Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist

Eine harte Aussage, über die mensch diskutieren kann – nachdenken darüber sollte mensch aber auf jeden Fall!

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