Autofrei – eine Umstellung

Seit meiner Übersiedelung in die Stadt sehe ich den Besitz eines eigenen Autos zunehmend als Belastung. War aufgrund der mangelhaften Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ein Auto am Land noch begründbar, so stellt sich die Frage was den Kosten für Versicherung und Reparaturen, für Wartung und Pflege, für das immer teurer werdende Benzin, was dem Aufwand der alltäglichen Parkplatzsuche, des Stehens im Stau, dem Ärger mit den immer genervter agierenden Verkehrsteilnehmern eigentlich gegenübersteht?
In der Stadt wenig – außer man hat viel zu transportieren, aber wie oft kommt das schon vor?
Und genau deswegen bin ich nun seit anfang Juni Besitzer einer Jahreskarte – eigentlich bin ich stolzer Besitzer dieser kleinen Karte, die mich zur jederzeitigen Benützung aller öffentlicher Verkehrsmittel berechtigt.
Eine Umstellung ist es schon. Es müssen erst die Routen der vielen Linien memoriert werden und etwas Planung erfordert es schon von A nach B zu kommen. Das eigene Bewegungsmuster muß erst von den Straßenverbindungen auf die Linienführung von U-, S- oder Straßenbahn abgeändert werden. Doch was interessieren mich nun Baustellen oder Staus, was kümmert mich nun das Benzinpreishoch gerade vor den sommerlichen Reisewellen, was berührt mich der zunehmender Parkplatzmangel? Statt dessen nutze ich nun meine Transferzeiten um zu entspannen, um zu lesen oder einfach nur die Umgebung zu beobachten – das Fahren besorgen ja zum Glück Andere.
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