Vom Ende des Fernsehens

Hier geht es nicht um das generellen Ende des Fernsehens, obwohl es auch dazu zunehmend Stimmen gibt. Hier geht es nur um meinen persönlichen Ausstieg aus dem Fernsehzeitalter.
Das angebotene Programm war ja schon lange kein Quell der Freude mehr, aber auch die grundlegende Eigenschaft des Fernsehens als Zeiträuber haben mich mit dem Medium zunehmend unzufrieden werden lassen.
Doch die Macht der Gewohnheit war bisher stärker. Nur ist nun mein uralter Apparat eingegangen, zeigt nichts mehr, will nicht mehr und so schließe ich mich einfach an und will ab sofort auch nicht mehr! Noch ist es etwas ungewohnt, die Möglichkeit, am Abend einfach den Apparat aufzudrehen, nicht mehr zu haben, aber die Abende haben schon eine neue Qualität bekommen – lesen, schreiben, nachdenken, es gibt so viel zu tun, oder einfach angenehm in die Nacht zu gleiten, den Tag ausklingen zu lassen, ruhig zu werden – ich kann es nur weiterempfehlen.
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4 Antworten zu Vom Ende des Fernsehens

  1. Torben schreibt:

    Das wird schon – mach ich jetzt schon seit Jahren und tatsächlich: es geht.

    Und tzrotzdem lebt man dank PC und Internet nciht hinterm Mond.

  2. Reto schreibt:

    Nach zum Teil exzessivem Fernseh-Konsum in den Jugendjahren habe ich jetzt seit über zehn Jahren keinen Affenkasten mehr.

    Und ich habe nichts verpasst. Dafür aber etwas mehr Zeit für anderes.

    Trotzdem schauen wir zwischendurch mal ein Filmchen auf dem Laptop, aber auch dort könnte man nochmal mindestens 50% Zeit einsparen, weil es viel Schrott gibt.

  3. E. H. Radinger schreibt:

    Wow, Gernot & Co. Ich bewundere Euch. Ich zähle mich eher zu den TV-holics – periodenweise. Manchmal träume ich von einem fernsehlosen Leben und nehme mir vor: Heute nicht! Aber dann schau ich mir doch nur irgendwelchen blöden Mist an.
    Komisch, wenn ich in der Wildnis bin, fehlt er mir gar nicht. Aber sonst …
    Ist vermutlich echt eine Sucht, ebenso wie Surfen im Internet 😉

  4. Gernot H. schreibt:

    Danke für die aufmunternden Kommentare. Bisher läuft es ganz gut und wie schon erwähnt, bleibt einfach mehr Zeit für anderes, mir wichtigeres – zum Beispiel Einträge für Blogs zu verfassen.

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