Herbstzeit – Jagdzeit – Spaßzeit

Am Straßenrand ist mir dieses Schild aufgefallen und eigentlich hätte ich es gerne beseitigt – aber geändert hätte es an dem Geschehen auch nichts.
Es ist wieder Herbst und damit ist die Jagdsaison in vollem Gange. Auch wenn ich persönlich eine Abneigung gegenüber der Jagd habe (als eine Art der Naturnutzung muß ich sie aber akzeptieren), so sollte das Treiben der Jäger doch ihrer eigenen Aufsicht entzogen werden (man überläßt ja auch nicht betrunkenen Autofahrern die Kontrolle über ihre Fahrtüchtigkeit).
Was da heute als waidmännisches Verhalten noch immer propagiert wird, hat mit dem aktuellen Kenntnisstand über Tierverhalten und Ökologie wenig zu tun, sondern ist einfach eine längst überholte Fortschreibung adeliger (heute vielfach geldadeliger) Relikte.
So unterliegt die Jagd ja auch ausdrücklich nicht dem Tierschutzgesetz, was aber ob ihrer Methoden wenig verwunderlich ist. Eine kürzere, dafür intensivere Bejagungszeit wäre dringend erforderlich, schränkte aber damit jägerische Selbstdarstellung deutlich ein und zu viele fühlen sich nach wie vor als Herren über Wald und Feld, die über Leben oder Tod entscheiden können.
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