Lebensqualität

Gedanken beim Osterspaziergang 

Ostern 2008 und viele Bewohner haben die Stadt verlassen. So gehe ich durch ruhig gewordene Gassen und genieße die wenigen Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkenschicht drängen.
Ich fühle mich wohl und Gedanken tauchen auf – wie schön, dass ich in einem Bezirk wohne, in dem ich so viel Grün sehe, so viele blühende Sträucher und Bäume, in dem ich die Vögel zwitschern höre, in dem ich gelegentlich Katzen, Marder, ja sogar Dachse sehen kann. Ich brauch nicht wegzufahren – und das ist gut.
Dass ich all meine Einkäufe zu Fuß erledigen kann und so nicht auf ein Auto angewiesen bin ist nicht selbstverständlich, aber toll.
Dass es mir so gut geht, dass ich mir auch, wenn mir der Sinn danach ist, frische Fairtrade-Rosen für meine Wohnung leisten kann, unterscheidet mich von einem Großteil der Weltbevölkerung – und dafür bin ich dankbar, und dafür will ich Verantwortung übernehmen.

Frohe Ostern allen Lesern von Almende!
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