Es tut sich was

Neue Zuggarnituren bringen das Land auf Schiene 

Die Klagen über hohe Spritpreise sind allgegenwärtig, aber Beobachtungen auf Österreichs Straßen zeigen keinerlei Rückgang bei der Verwendung des Autos. Er ist halt so bequem, der eigene mobile Untersatz.
Doch bequem, modern und freundlich sind auch die neuen Zuggarnituren, die immer häufiger auf Österreichs Schienen anzutreffen sind. Was sich da tut gleicht einem Quantensprung und war doch schon längst überfällig. Nun sind sie aber da, ob ein- oder zweistöckig, ob über Land bei der Eisenbahn oder auf den Straßen der Städte bei U- und Straßenbahn. Die aktuellen Garnituren bieten von niederen Einstiegshöhen bis zu großen Panoramafenstern, von leicht lesbaren Anzeigen bis zu eigenen Fahrkartenautomaten (mit Bankomatfunktion!), von komfortablen Sitzen bis zur deutlich höheren Reisegeschwindigkeit alles, was man sich als Benützer öffentlicher Verkehrsmittel wünscht. Und was besonders erfreulich ist, die Klimatisierung hat endlich Einzug gefunden, was gerade an den letzten frühsommerlich heißen Tagen besonders positiv aufgefallen ist.
Und schick sind sie auch noch.
Natürlich ist die komplette Erneuerung aller eingesetzter Garnituren nicht vollzogen (und der direkte Vergleich mit den alten Garnituren ist verblüffend) aber es gibt sie schon flächendeckend und sie sollten und werden das Bild der Bahn deutlich verändern.
Doch viele Menschen, die weiterhin auf der Verwendung ihres Automobils beharren, kennen die neuen Vorzüge gar nicht, was wenig verwunderlich ist, wird diese Errungenschaft auch von der Bahn kaum kommuniziert.
Ein Beispiel: Wien Ostbahnhof nach Neusiedl in unter 40 Minuten schaffen sie auch mit dem Auto nicht schneller und nun mit dem neuen Talent auch mindestens gleich komfortabel und dazu entspannter.
Mit einer Vorteilscard ist frau/man auch preislich sehr konkurrenzfähig.
Natürlich muß man/frau sich in seinen Verkehrsgewohnheiten umstellen, Fahrpläne sind zu beachten, Routen und Verbindungen zu kennen, aber wo liegt der Vorteil erst lange einen Parkplatz suchen zu müssen um dann nach spätestens zwei Stunden wieder an den Ausgangsort zurückkehren zu müssen, oder worin liegt der Vorteil selbst fahren zu müssen, anstatt entspannt die Landschaft zu genießen? Und Fahrräder mitzunehmen ist bei den niedrigen Einstiegshöhen sowieso kein Problem mehr.
Es tut sich was und nicht nur bei diesen Treibstoffpreisen gibt es nun zum Auto wieder eine Alternative.

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