Buchclub 9 – „Derek Jarman’s Garden“ von Derek Jarman

Sommerzeit ist Gartenzeit 

Egal, ob man einen eigenen Garten hat, eine Terrasse, einen Balkon, oder nur ein Fensterbrett zur Verfügung steht, gärtnern kann man fast überall. Wichtig dabei ist vor allem, nicht an klassischen Vorgaben, wie ein Garten auszusehen hat, festzuhalten.

Das hat auch Derek Jarman in Dungeness, in der südöstlichen Ecke von England beherzigt. In einer Gegend die sich aufgrund der exponierten geologischen und klimatischen Lage wenig für klassische Gärten eignet, hat er in den 90er Jahren einen ganz eigenen, den Gegebenheiten angepassten Garten geschaffen, der als Inspiration für eigene Ambitionen dienen kann.

„I am so glad there are no lawns in Dungeness. Lawns, it seems to me, are against nature, barren and often threadbare – the enemy of a good garden. […] My garden is ecologically sound, though work of any kind disrupts the existing terrain. In any case, so many weeds are spectacular flowers: the white campion, mallow, rest-harrow and scabious look wonderful. Introducing these local flowers into the garden makes a little wilderness at the heart of paradise“ 

Auch wenn Derek Jarmans Garten nicht den Ruf des Monet Gartens im französischen Giverny erreichen wird, was Jarman in der kargen Landschaft von Dungeness gelungen ist, ist einfach sehenswert. Und für alle, nicht nur für die, denen eine Reise dorthin zu aufwendig erscheint, ist dieses Buch einfach eine Empfehlung wert.

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