Und es gibt sie noch

Im kleinen Nationalpark Thayatal wurde das Vorkommen der Wildkatze erneut bestätigt

An Katzenmangel leidet dieses Land sicher nicht. Hauskatzen in unterschiedlichsten Formen, Rassen und Konstellationen beleben unzählige Wohnungen und Eigenheime. Dass viele davon ihr Leben lang eingesperrt verbringen müssen, soll uns hier nicht weiter beschäftigen.

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Den ursprünglichen Freigänger, die Europäische Wildkatze, kennen hingegen nur sehr wenige Menschen, denn diese Katzenart ist extrem selten geworden. Die Veränderungen in ihrer Umwelt und natürlich der extreme Jagddruck, oder ist es der Jagdneid, der jeden Jäger Rot sehen läßt, wenn er nur eine Katze zu sehen bekommt, haben sie in Österreich verschwinden lassen.

Nun konnte aber ausgerechnet der kleine Nationalpark Thayatal im Norden von Niederösterreich, das Vorkommen von Wildkatzen bestätigen. Da die Wildkatze nur sehr schlecht von einer wildfarbenen Hauskatze zu unterscheiden ist, bedient man sich DNS-Untersuchungen von Haaren, um die Bestimmung zweifelsfrei durchführen zu können. Das Vorkommen ist ein schöner Lichtblick und zeigt, dass Wildkatzen bei uns heimisch sein könnten.

Einer weiteren Ausbreitung steht aber vor allem der Abschusswahn der Grünröcke gegenüber, denn Wildkatze oder wildfarbene Hauskatze ist für die meisten Hubertusjünger pure Haarspalterei. Der Gesetzgeber sollte seine Vorgaben im Jagdgesetz einmal überdenken und zeitgemäßere Regelungen erlassen.

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