Kein Licht am Ende des Tunnels

Nach wie vor beobachte ich die aktuellen Wirtschaftsvorgänge mit großem Interesse, doch erste Ermüdungserscheinungen muss ich doch eingestehen.

Warum?

Weil ich in der gegenwärtigen Krisenzeit keinen Wandel  (oder auf obamerisch Change) feststellen kann. Die, die uns diese Krise beschert haben sind immer noch in Amt und Würden, teilweise sind sie sogar in Beraterstäben, Politiker werfen viel gutes Geld dem vielen schlechten hinterher, ökologische Veränderungen werden abgelehnt oder die sich bietenden Chancen nicht wahrgenommen, denn es soll sich nur ja nichts ändern und die allgemeine Hauptaufgabe der Menschen scheint im Moment die Sicherung oder Wahrung der eigenen Besitzstände zu sein.

Ein kleines Beispiel:

zweistellige Millionenbeträge sind der Regierung in Bezug auf Vermögensbesteuerung den Aufwand nicht wert, werden aber alleine als Subvention für Autohändler bereitwillig ausgegeben, stellen andererseits aber für die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für Umweltschutz- oder Tierorganisationen ein unüberwindliches Hindernis dar (am Ende dieses ZEIT-Artikels -> „Schluss mit dem Autowahn“ gibt es auch einen interessanten Vergleich).

Zur momentanen Bankenkrise empfehle ich folgendes Interview mit James Galbraith

-> SpiegelOnline „Es wird höchste Zeit, die Banker für die Allgemeinheit arbeiten zu lassen“

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