Bio bei knappem Budget – Teil 1

Das höre ich oft und leider immer wieder – bio ist so teuer.

Nun ja, lässt sich dagegen etwas sagen?

Will ich dagegen etwas sagen?

Eigentlich nicht wirklich!

Wer nicht begreift, dass es gegen die grundlegenden Mechanismen der Wirtschaft verstößt viel Wert für wenig Geld zu erhalten, dem ist nicht zu helfen.
Wer weiters den Zusammenhang zwischen steigenden Gesundheitskosten, zwischen der Zunahme von Allergien, von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, von Krebs, Demenz oder Alzheimer, von Herz-Kreislauferkrankungen, von Übergewicht und Fehlernährung mit der Veränderung unserer Ernährungsgewohnheiten und der veränderten Qualität unserer Nahurngsmittel nicht erkennen kann, dem ist wieder nicht zu helfen.

Gerade bei dem, was wir mehrmals täglich unserem Körper zuführen, woraus wir die Energie schöpfen unser Leben zu leben, das uns gesund und munter erhalten soll, das uns hilft Krankheiten zu überstehen und Infektionen abzuwehren, das Bewegung ermöglicht und Gedanken Flügeln verleiht, gerade bei dem sollen wir sparen?
Sollte da nicht das Beste gerade gut genug sein?
Gibt es nicht so viele Bereiche unseres Lebens wo wir getrost sparen können ohne uns selbst zu schädigen?

Und doch glauben viele sich mit den billigsten, wertlosesten Nahrungsmittelimitaten der nur dem Gewinn verpflichteten Großkonzerne das Auslangen zu finden oder sich gar gesund ernähren zu können. Dabei ist der Anteil der Lebensmittelausgaben an unseren Gesamtausgaben auf einen historischen Tiefststand von 13 % gesunken. Doch wie oft beobachte ich gerade Menschen, die vor dem Lebensmittelmarkt das große, teure Auto stehen haben, wie sie billigste Diskontware in ihre Einkaufstaschen räumen.

Ist das nicht absurd?

(siehe auch -> Teil 2)

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2 Antworten zu Bio bei knappem Budget – Teil 1

  1. Noah schreibt:

    Grundsätzlich stimme ich dir zu und vertrete die gleiche Meinung.

    Allerdings gibt es nicht wenige Menschen, die nun wirklich jeden Euro dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben; eben nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern bei allem. Reformhaus oder Naturwarenladen können sie sich einfach nicht leisten. Da ist es gut, dass mittlerweile einige Discounter auch (richtige) Biolebensmittel anbieten, ebenso Naturkosmetik, Vegetarisches und Veganes.

  2. almende schreibt:

    Hallo Noah!

    Du nimmst da teilweise schon den Inhalt der folgenden Beiträge vorweg. Also, zu den Möglichkeiten komme ich dann in den nächsten Tagen, was mich etws nachdenklich stimmt, ist deine Aussage von den „zu armen“ Menschen. Ich kenne (zum Glück?) niemanden (und ich verfüge zur Zeit selbst über wenig Geld), aber wenn ich mir ansehe wofür Geld ausgegeben wird, glaube ich den wenigsten, dass sie sich gesunde Nahrungsmittel nicht leisten könnten, sie müssten dann halt auf anderes verzichten…
    Aber das lässt sich hier im Kommentarbereich nicht wirklich erörtern.

    Alles Gute

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