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So nicht!

Ein Vortrag an der Uni – von und mit Dr. Papyrus, oder so, dem Miterfinder des Golden Rice, eines gentechnisch veränderten Reises, der Provitamin A produziert. Fehlendes Vitamin A führt zum Erblinden – ein weitverbreitetes Phänomen in Gegenden, in denen Menschen mangelernährt sind und die vor allem Reis essen.

Der Vortrag ging um die gentechnische Veränderung von Organismen (GMO) – kurz zusammengefasst:

  • Gentechnik ist gleichzusetzen mit Golden Rice
  • Gentechnik kommt nur den armen und hungernden Menschen dieser Welt zugute
  • Gentechnik birgt absolut (!) keine Risiken – für Nix und Niemanden!
  • wer Gentechnik verhindert, (u.a. NGOs) begeht Massenmord
  • Zulassungserfordernisse für GMOs sind nicht erforderlich, weil diese ohnehin risikolos sind
  • die Weltbevölkerung ist nur mit GMOs zu ernähren

Na ja, eins fehlt vielleicht noch – Hr. Papyrus wünscht sich unbedingt den Nobelpreis!

Was soll ich weiter dazu sagen…

Ein Link und noch ein zweiter und ein dritter und…

Es war einmal eine kleine Firma, die stellte Outdoor-Bekleidung her. Gar keine schlechte, doch das tolle war der Einfall, als Marke einen Pfotenabdruck zu verwenden.
Als Hundebesitzer war mir das natürlich sofort ans Herz gewachsen.
Auch wenn der Name, Wolfshaut, alles mit einem toten und nichts mit einem lebenden Tier zu tun hat.
Aber als besondere Einzelstücke taten sie ihre Dienste.

Dann ist man selbst reifer geworden und stellte Fragen zur Produktionsweise der Artikel, zur Einstellung zur Umwelt, zur Nachhaltigkeit usw.
Die Antworten waren ernüchternd. Das Image war das einzig naturverbundene an dieser Firma.

Die Firma wollte nicht mehr eine kleine, feine Firma sein, sondern richtig viel Kohle machen.
An der Qualität wurde gespart, am Werbebudget dafür nicht.

Heute trägt die Pfote jeder A…. Damit hat sie das Besondere verloren. Verantwortung wird nach wie vor kleingeschrieben und wenn die Firma jetzt auch noch kleine Gewerbetreibende, die auch mal eine Pfote verwenden, verklagt, ja dann ist der Ofen endgültig aus.

Bitte Pfoten nur mehr im Schnee oder im Sand – als Abdrücke der wahren Erfinder – die eigenartigerweise keine Geldforderungen von dieser Firma einklagen.

Und wenn wer nachhaltige Outdoorbekleidung sucht, dann gibt’s einen tollen Tip -> Patagonia!

Lebenszeichen

Es wird wohl wieder Zeit den einen oder anderen Gedanken in diesem Blog festzuhalten.

Obwohl, Gedanken wären ja schon genügend da, umsetzen müsste man oder natürlich auch frau sie nur mehr.
Manches gelingt schon so gut, dass es alltäglich geworden ist, anderes will nicht so recht.

Wie geht es eigentlich euch?

Auszeit!

Allen schöne, erholsame Tage, was immer ihr auch macht, wo immer ihr auch seid!

Ich Mensch

Ja, leider, ich muß es gestehen, auch ich trage meinen Teil dazu bei und meist viel zu sorglos, so unbedarft, nichts Böses beabsichtigend und doch wie alle anderen, weil es so einfach, so bequem ist. Ich schreibe hier vom Plastikmüll.

Mehrwegflaschen verschwinden immer mehr und Plastikflaschen gibt es für Alles und Jedes und werden benutzt, genutzt und dann einfach weggeworfen.

plastikZwar gibt es in Wien unzählige Müllbehälter eigens für Plastikflaschen (siehe Foto) in denen sie getrennt vom restlichen Müll gesammelt und zum teilweisen Recycling gebracht werden, doch mein gerade zurückliegender Aufenthalt am Meer hat mir eine Tatsache wieder ins Bewusstsein gerückt, die ich ohnehin schon kannte – aber es selbst sehen ist was anderes als es nur zu hören.

Plastikmüll findet sich an jedem Strand, schwimmt auf den Wasser, wird angespült, sammelt sich in ruhigeren Bereichen von Buchten und Häfen und vielfach sind es einfache Trinkflaschen, die da auf den Wellen schaukeln. 44%(!!!) der Meeresverschmutzung ist Müll der an Land weggeworfen, aber dann ins Meer gespült worden ist. Bei Küstensäuberungsaktionen sind die Top-Verschmutzungen Plastikgegenstände, nur von Zigarettenstummeln werden sie übertroffen.

Dazu ein aktueller Bericht über den Verschmutzungsgrad der Nordsee vor Belgien, und ein Video -> „Seas of Plastic“ das ein paar beeindruckende Daten die den Plastikmüllwirbel im Pazifik betreffen, zeigt.

Ich war an der Adria und da sieht die Situation nicht anders aus, wie sie wohl auch für den Atlantik oder den Indischen Ozean zutreffen wird. Ich bin Teil dieses Wegwerfsystems und es bereitet mir Sorgen – blicke ich in meinen Mülleimer, sehe ich vor allem Plastik. Es ist so allgegenwärtig, scheinbar so unvermeidlich und doch sind Menschen Jahrtausende ohne dieses Zeugs ausgekommen – es muss sich was ändern, das ist klar, aber vor allem muss ich mich ändern, in meinen Einkaufsgewohnheiten, in meiner Bequemlichkeit, in meinem Alltagsleben.

Es gibt viel zu tun – fangen wir an!

Rätselzeit

DSC00484bachEs ist wieder einmal Zeit für ein kleines Bilderrätsel.

Was ist auf den beiden Bildern zu sehen?

Wer Ideen hat, schreibe mir bitte.

Almende hat mit Briefen zum Thema Agrarsubventionen begonnen (->siehe Übersicht) und liest man heute die Begründungen, warum die Veröffentlichung der Subventionsbezieher nicht möglich sein sollte, wirkt es nur mehr lächerlich.

Der europaweite Druck stieg, dann wurde farmsubsidy gegründet (Almende machte mit) und heute ist die Freigabe der Subventionsbezieher umgesetzt (nur Deutschland weigert sich noch – wer da wohl was zu verbergen hat?) und Überraschungen darüber, wer wirklich Subventionen erhält, blieben natürlich nicht aus.

CAP, die gemeinsame europäische Landwirtschaftspolitik, regelt wer, was und wofür Zahlungen bekommt. Doch neben der CAP gibt es auch die CFP, die regelt die Fischerei und da läuft noch immer sehr viel falsch. 

Bild 3

Um auch da endlich Bewegung in die Überwindung der falschen Strukturen zu bringen, gibt es nun als Schwester-Homepage zur farmsubsidy

fishsubsidy – find out how your taxes helped empty the seas

Sehr viel Geld floss und fließt in die Erneuerung und in den Ausbau von Fischereiflotten, obwohl die europäischen Gewässer schon überfischt sind. Sinkenden Erträgen wird mit noch größeren, teureren, gierigeren Schiffen begegnet und merkwürdigerweise wird das Problem nur immer schlimmer.

Nachhaltige Fischereipolitik schaut ganz anders aus und die absurde Geldvernichtung im Bereich Fischerei aufzuzeigen, ist das erklärte Ziel der neuen Website.

Ergänzend ein Video von Greenpeace:


Also, hinklicken, anschauen, informieren und Änderungen einfordern und bewusster oder weniger Fisch zu essen hilft auch.

radWas da links zu sehen ist, ist wichtig und gut! 

Es handelt sich um eine Radwegmarkierung und zwar auf einer der wichtigeren Strecken der Stadt – den Wientalradweg vom westlichen Stadtrand bis fast ins Zentrum. 

Entlang des Bezirksamtes in Hietzing gibt es diese Engstelle und die ursprünglich durch den anderen (rötlichen) Fahrbahnbelag hervorgehobene Breite des Radweges, war bei Gegenverkehr nur mit etwas Mut zu bewältigen.

Briefe wurden geschrieben, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, doch die negativen Antworten waren alle mehr oder weniger gleichlautend, es sei eben leider nicht mehr Platz vorhanden.

Darum ist es umso überraschender, dass nun eine neue, deutlich breitere Markierung auf dem Straßenbelag angebracht worden ist. Die Engstelle bleibt damit weiterhin eine Engstelle, doch die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Autofahrer nun deutlich vorsichtiger und langsamer die Straße befahren. Und das ist ja schon einmal was!

Eine Empfehlung!

Manche sagen ja, es gibt schon zu viele Organisationen – ich finde, es kann nicht genug geben! ;-)

Für die großen, etablierten Organisationen wird Almende keine extra Werbung machen, auch wenn deren Aktivitäten unterstützenswert sind. Für alternative Blogs versuche ich Werbung zu machen dadurch, dass ich sie verlinke. Doch heute will ich auf eine Organisation aufmerksam machen, die mir in letzter Zeit immer besser gefällt ->

Rettet den Regenwald e. V.

Banner: Nicht nur der Regenwald stirbt

eine deutsche Organisation mit eindeutigem Schwerpunkt, den tropischen Regenwald. So finden sich Berichte von Peru bis Indonesien, von Madagaskar bis Brasilien, von Palmölplantagen bis zur Abholzung der Mangrovenwälder. Aktuelle Informationen, Hintergrundberichte und Möglichkeiten aktiv zu werden.

Die interessanten Berichte ergeben ein anderes Bild dieser bedrohten Regionen, vor allem rufen sie deutlich in Erinnerung, welcher Wahnsinn sich da Tag für Tag abspielt, doch sie wecken auch Hoffnung, indem sie den Protesten der ortsansässigen Bevölkerungen Raum geben. Und zumindest an den laufenden Protestaktionen kann und sollte sich jede(r) beteiligen.

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